Historie

Geschichte

Alles begann im Jahre 2000, als der Hamburger Unternehmer Günter Schulz beschloss, seinen eigenen Wein zu produzieren.Aus Leidenschaft zu französischen Burgundern startete er mit seiner Idee, hochwertige Pinot Noirs von internationalem Format im Rheingau entstehen zu lassen. Damit setzte er den Grundstock für Chat Sauvage. Spätburgundertrauben, gereift in besten Lagen im Rheingau, sollten nach traditionellen Herstellungsweisen aus der Bourgogne ausgebaut werden. In einer Gegend, die vorwiegend für Rieslinganbau bekannt ist, wurden Spitzenlagen mit Pinot Noir und Chardonnay bestockt. Die exponierten Steillagen am Rheinufer mit zahlreichen Sonnenstunden und  mildem Klima bringen die Pinot Noir Traube – die Königin der Rebsorten – dazu, ihre volle Pracht zu entfalten. Die vielschichtige Mineralität der Böden sorgt für Finesse und Filigranität – eine wunderbare Liaison für Burgunder. Um eine eigene Produktionsstätte zu schaffen, versteigerte Günter Schulz einen Großteil seiner bedeutenden Sammlung von Spitzenweinen aus Burgund durch das Auktionshaus „Christie`s“ und baute in Johannisberg ein Domizil für seine eigenen Weine. 2010 wurde die neu gebaute Betriebsstätte in Johannisberg bezogen. Ein wichtiger Schritt für das Weingut!  Mit seinem Qualitätsstreben setzt er eine klare Linie und verwendet nur stark selektiertes und zu 100 % gesundes und ausgereiftes Lesegut. Momentan werden 8 ha Rebland bewirtschaftet, von Winkel bis Lorch.

Erzeugung

Die Erzeugung hochwertiger Burgunderweine ist unsere Passion. Und so überrascht es wenig, dass unsere Weinberge ausschließlich mit Pinot Noir (75 %) und Chardonnay (25 %) bestockt sind. Eine Besonderheit im Rheingau! Jeder unserer Weine zeigt ganz deutlich, welches Potenzial die Weinbauregion für Spätburgunder und Chardonnay beherbergt.

Hauptaugenmerk wird auf die Arbeiten im Weinberg gelegt. Hier entsteht die Weinqualität, die nach knapp zweijährigem Barrique-Ausbau letztendlich in die Flasche und das Glas gelangt. Eine Vielzahl von Handarbeiten, wie z.B.  das Entblättern der Traubenzone, Halbieren der Trauben und das Selektieren bei der Lese haben über das gesamte Jahr immer ausgereifte und gesunde Trauben zum Ziel.

Im Keller wird nicht gezaubert, mehr behütet. Mit hochwertigen französischen Fässern, Sorgfalt und Zeit. Die Weine kommen annähernd unfiltriert auf die Flasche und belohnen mit einer reichhaltigen Fülle – komplex und filigran.

„Power without weight.“ Robert M. Parker